Förderung von Musikvideos / Bewerbungsaufruf

Förderung von Musikvideos für Düsseldorfer Musikerinnen und Musiker

Für Musiker­innen und Musiker nimmt die Selbst­vermarktung einen zunehmend hohen Stellen­wert ein. Die Darstellung in der Öffentlich­keit insbesondere durch den digitalen Auftritt in den Sozialen Medien und professionelle Vermarktungs­strategien erfordern oftmals ab einem gewissen Professiona­lisierungs­grad den Einsatz von qualitativ hoch­wertigen Musik­videos. Nicht jede Musikerin / jeder Musiker verfügt jedoch über das Budget, um die hohen Kosten für derartige Auf­nahmen zu decken.

In Kooperation mit dem institut bild.medien der Hochschule Düsseldorf möchte das Kulturamt als Pilot­projekt die Produktion von fünf Musik­videos für Düssel­dorfer Musikerinnen und Musiker ermöglichen.

Die Hoch­schule unterstützt den Prozess dabei durch ihre personellen Kapazitäten und technischen Voraus­setzungen. Zudem wird die Maß­nahme im bestehenden Curriculum als eigen­ständige Lehr­veranstaltung im Bereich Sound­visualisierung angeboten. In dieser Lehr­veranstaltung wird das Projekt bearbeitet und betreut.

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Teilnahmebedingungen:

Das Angebot richtet sich an alle Musikgenres und alle Altersgruppen.

Auswahl­kriterien sind die künstlerische Qualität und – besonders bei Nachwuchs­musikerinnen und -musikern – das Entwicklungs­potenzial.

Die Bewerbung sollte folgende Voraus­setzungen erfüllen:

  • Bewerben können sich einzelne Musikerinnen und Musiker, Bands, Ensembles, Chöre und ähnliche.
  • Der Lebens­mittelpunkt und das Zentrum des künstlerischen Schaffens der Musikerinnen und Musiker liegen in Düsseldorf.
  • Die Musikerinnen und Musiker sollten seit mindestens zwei Jahren aktiv sein.
  • Neben Bühnen­erfahrungen sollten die Musikerinnen und Musiker auch erste Erfahrungen in den Bereichen Marketing, Booking, Promotion, Logistik, Produktion und Öffentlichkeits­arbeit haben.
  • Bewerberinnen und Bewerber sollten bereit sein, mit den Studierenden der Hoch­schule zusammen­zuarbeiten.

Einer Bewerbung sind folgende Unterlagen / Informationen beizufügen:

  • Informationen zu den Musikerinnen und Musikern, gerne mit aussagekräftigen Links zu den gängigen digitalen Tonträgern und Websites wie youtube, soundcloud, etc.
  • Tonträger mit Hörbeispielen (zwei bis drei Stücke – alternativ per WeTransfer oder Weblink), dabei soll das Stück benannt werden, von dem sich die Bewerberin / der Bewerber eine Video­produktion vorstellen kann. Das Stück, das für ein Musik­video vorgesehen ist, muss in professioneller Studio­qualität vorliegen.
  • Foto
  • Motivations­schreiben
  • Absichts­erklärung, der Stadt Düsseldorf und der Hoch­schule Düsseldorf Nutzungs­rechte für die produzierten Musik­videos einzuräumen*

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Die Auswahl der fünf Musikerinnern und Musiker (Bands, Ensembles, etc.), für die ein Musik­video produziert wird, erfolgt über eine Jury. Die Jury setzt sich zusammen aus vier Vertreterinnen und Vertretern der Hoch­schule (zwei Dozierende: Prof. Dr. Reiner Nachtwey und Dr. Kathrin Tillmanns; zwei Studierende: Andrea Sigrist und Jonathan Rösen), vier Mitgliedern des Beirates Musik (Christian Banasik, Sebastian Gahler, Philipp Maiburg, Marieddy Rossetto) sowie einem Mitarbeiter des Kultur­amtes (Marko Zaic).

Die Bewerbungs­unterlagen schicken Sie bitte bis zum 13.09.2018 an folgende Emailadresse: diana.seidel@duesseldorf.de

Für Rückfragen steht Ihnen Diana Seidel (Tel.: 0211/89-94155) und Marko Zaic (Tel.: 0211/89-24196) zur Verfügung.

Die Erstellung der Musikvideos beginnt mit dem Winter­semester 2018/2019 (01.10.2018) und soll im Februar/März 2019 mit einer öffentlichen Vor­führung der Videos abgeschlossen werden.

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*Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Bewerbungs­verfahren werden darauf hingewiesen, dass die produzierten Videos dem Kulturamt und der Hoch­schule kostenfrei verfügbar gemacht werden müssen, damit diese Arbeits­ergebnisse z.B. dem Kultur­ausschuss vorgestellt werden können. Dafür wird es notwendig sein, dass die Musikerinnen und Musiker als Urheber der Stadt Düsseldorf und der Hochschule Nutzungs­rechte gewähren. Die Gewinner der Aus­schreibung werden dies­bezüglich nach dem Jury­entscheid angesprochen.